Naturstein ist wegen seiner Dauerhaftigkeit und Schönheit das am meisten verwendete Material für den Bau von Treppen. Es gibt viele interessante Möglichkeiten und Spielarten, mit dem Rohstoff Stein Treppen zu gestalten. Bevor über bautechnische Details getüftelt wird, sollte man sich einen Überblick über alle in Frage kommenden Varianten verschaffen.
Nicht zuletzt entscheidet die fantasievolle Einbindung der Treppe in den Garten, ob ein Projekt als gelungen angesehen werden kann oder nicht.

 

Stein, aber welcher?
Grob behauene Granitblöcke und Findlinge haben zwar keine ideale Beschaffenheit, denn ihre raue und unregelmäßige Oberfläche bringt ein unsicheres Gehgefühl mit sich, sie passen aber aufgrund
ihres natürlichen Charmes wunderbar in einen Naturgarten. Granit lässt sich aber auch sehr gut bearbeiten. Gesägt in genormte Blockstufen und sandgestrahlt eignet er sich ideal für formale Gärten. Für
Naturgärten wirkt die strenge Form der gesägten Blockstufen zu formal. Hier sind die gespaltenen Blöcke eine gute Alternative. Sie fügen sich durch ihre raue Oberfläche und interessanten Farbschattierungen besser in die Umgebung ein. Durch das Spalten variiert auch die Form der Steinblöcke. Sie bringen durch ihre unterschiedliche und lebhafte Struktur Abwechslung in das Stufenbild. Für gemauerte
Stufen aus Natursteinplatten eignen sich Sandstein, Granit und Porphyr gleichermaßen. Gepflasterte Stufen bieten eine gute Möglichkeit, mit unterschiedlichen Materialien zu arbeiten. Hier kann man auch auf Materialien zurückgreifen, die es nur in kleineren Pflasterformaten gibt. Diabas, Basalt, Diorit, Südtiroler Porphyr, Kalkstein, Grauwacke, Sandstein oder Granulit sind eine kleine Auswahl aus schier unendlichen Möglichkeiten.

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