d9Steinmetzinnung präsentiert sich auf Fachmesse für Bestattungsbedarf „Devota“ mit Urnenhain und österreichischem Friedhofstag: Gezeigt wurde, was gefragt ist und wohin der zukünftige Weg führt.

„Gestalten wir die Zukunft unserer Friedhöfe“: Unter diesem Motto fand am Freitag dem 25. September der Friedhofstag 2015 statt. Schauplatz war der dafür eigens gestaltete Urnenhain der Steinmetze auf der „Devota“, der Fachmesse für Bestattungsbedarf, in Ried im Innkreis. Die rund 70 Teilnehmer zeigten sich begeistert vom Urnenhain der Steinmetze, „ein einmaliger Ruheort zum Verweilen und Wohlfühlen“ - so das einhellige Fazit, und nutzen den Tag für branchenübergreifende Vernetzung, Diskussion, Reflexion und Weiterbildung.

Der österreichweite Friedhofstag 2015, den das Steinzentrum Hallein, zusammen mit der ARGE Urnenhain und der Österreichischen Steinmetzinnung ausgerichtet hat, begann mit einem Vortrag von Günther Czasny, Geschäftsführer der Strassacker KG (Süßen, Dtl.). Sein Thema: „Friedhof – der Ort, der gut tut“. „Die Weiterentwicklung unserer Friedhofskultur bedarf eines ständigen Dialogs und Austauschs und muss wieder ins Bewusstsein der Trauerkultur rücken!", forderte Caszny, der seit vielen Jahren kulturelle Basisarbeit in der Branche leistet. Die Friedhofskultur sei ein Spiegelbild der Gesellschaft, so Caszny. Veränderungen auf religiöser, sozialer und kultureller Ebene würden dafür sorgen, dass auch die Trauer- und Bestattungskultur einem stetigen Wandel unterliege.

Im Anschluss referierte Dr. Bernd Haintz, Geschäftsführer der Innung der Steinmetze in der Wirtschaftskammer Steiermark,  über „Pflichten am Friedhof aus rechtlicher Sicht“ und klärte die Anwesenden auf, welche Anforderungen und auch Haftungen auf Friedhofsbetreiber, Steinmetze oder Grabberechtigte künftig zukommen werden.
Danach stand Steinmetz Hermann Rudolph, Landesinnungsmeister der bayerischen Steinmetze, auf der Rednerliste. Er setzte sich mit der brisanten Frage „Wie sieht die Zukunft unserer Friedhöfe aus?“ auseinander und zeigte Strategien für mögliche Weiterentwicklungen und daraus resultierende Erfordernisse auf.

Den Abschluss bildete eine zusammenfassende Diskussion mit den Referenten, bei der das Publikum eifrig Fragen stellte und mit diskutierte. Dabei war eine klare positive Grundstimmung gegenüber dem gemeinsam eingeschlagenen Weg zu erkennen. Die Diskussion wurde moderiert vom Leiter des Gestaltungskreis Österreich Mag. Johann Gutschi.

Weitere Auskünfte: Steinzentrum Hallein, Salzachtalstraße 24, 5400 Hallein. Tel. und Fax: 06245-81274, Mobil: 0664-5450914, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.steinzentrum.org

Fotonachweis: Zeitschrift Naturstein

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