LGS KatalogWandel Screen dunkel 1Der Wandel des christlichen Grabmals

ein Beitrag Österreichischer Steinmetze zur OÖ Landesgartenschau Kremsmünster vom 21. April bis 15. Oktober 2017

Wer bin ich?
Woher komme ich?
Wohin gehe ich?
Menschsein umfasst viele Dimensionen. Der Blick in die Geschichte lehrt uns, dass die Kunst immer wieder nach Bildern für dieses Menschsein sucht, aber nicht nur mit Blick auf den Menschen, sondern auch mit Blick auf eine größere Dimension, auf einen umfassenderen Kontext, auf eine Gottesfrage. Der Blick geht aber auch auf sich selber, auf ein Du und auf die Gemeinschaft, die uns umgibt.

Das Ringen um die Bilder in diesem Feld ist eine stete Aufgabe, wie das Leben selbst.
Eine besondere Herangehensweise kommt hier den Grabmälern zu, dort, wo früher von den letzten Dingen die Rede war oder die Menschen einer fröhlichen Auferstehung harren. Jeder Mensch hat seine Geschichte und das Grab als einzigartiger Ort ist in der Regel eingebettet in die Gemeinsamkeit eines Friedhofs. Grabdenkmäler erzählen mit ihren Grunddaten und Gestaltungen von individuellen
Lebenswegen und können als Rückversicherungen des Dagewesenseins oder Daseins gelesen werden.
Ich bin.
Ich komme.
Ich gehe.

Hubert Nitsch / kunstreferent und diözesankonservator der diözese linz

Hier können Sie den Katalog downloaden: pdfLGS_KatalogWandel_Screen_dunkel.pdf

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